Alpaka Rassen

Huacaya Alpaka:

Diese Rasse hat durch die voluminöse Faser den typischen "Teddy-Look" und ist daher bei den meisten Menschen sehr beliebt.

Die Faser der Huacayas zeichnet sich vor allem durch Feinheit, crimp (Kräuselung der Faser) und große Dichte aus. Die Fasern bieten extrem gute thermische Eigenschaften. Bei Kälte wärmen sie, zugleich wirken sie aber bei Wärme kühlend-isolierend.

Weltweit gibt es ca. 3,5 Millionen Alpakas. Huacayas machen etwa 95-98 % der Gesamtpopulation aus.

 

unglaublich glänzende Surifaser
unglaublich glänzende Surifaser

Suri Alpaka:

Suris sind sehr selten. Nur etwa 2-5% aller Alpakas weltweit sind Suris.

Ihre Faser scheitelt sich auf dem Rücken und hängt in langen, glänzenden Locken parallel am Körper herunter. Suris wirken durch diesen speziellen Faserbehang oft schmaler und kleiner als Huacayas. Das ist aber nur eine optische Täuschung.

Suri-Faser fühlt sich bei gleicher Stärke weicher an als Huacaya. Grund dafür ist die Höhe der einzelnen Schuppen. Diese Schuppenhöhe ist beim Suri äußerst gering, wodurch die Faser sehr glatt, also weich im Griff ist. Mehr darüber erfahren Sie hier.

Aufgrund der Seltenheit dieser Rasse ist Kleidung aus Suri Faser etwas ganz besonderes und besticht vor allem durch die fantastische Weichheit und den Glanz. Einen solchen natürlichen Glanz findet man bei keiner anderen Tierfaser. 

 

Beide Rassen gibt es in sehr vielen verschiedenen Farben, ein- und mehrfarbig.

 

Übrigens werden Alpakas mittlerweile weltweit gehalten und gezüchtet. Es gibt seit ein paar Jahren Herden in Australien, Neuseeland, USA, China, Südafrika, England und Europa.